Zum Inhalt springen
Controlling

Controlling, Reporting und Unternehmensplanung.

Einheitliches Konzern-Berichtswesen, monatliche Konsolidierung, Wirtschaftspläne und Investitionsanalysen. Belastbare Zahlen als Grundlage für strategische Entscheidungen.

Belastbare Zahlen sind die Grundlage jeder Konzernsteuerung. Das Controlling der LED Holding liefert einheitliche Kennzahlen über alle drei Tochtergesellschaften, konsolidiert die Geschäftsentwicklung monatlich und ordnet Auffälligkeiten für die Geschäftsführungen ein. Reporting bedeutet hier nicht nur Zahlentransport, sondern Interpretation und Empfehlung.

Aufgaben des Controllings.

Das Konzern-Controlling vereinheitlicht die Berichtsformate aller Tochtergesellschaften, definiert die zugrunde liegenden Kennzahlen und stellt die Vergleichbarkeit über die Jahre sicher. Aus den operativen Buchhaltungen der drei Gesellschaften entsteht monatlich ein konsolidierter Gruppen-Report mit Umsatz, Rohertrag, Personalstand, Auftragsbestand und Liquidität. Abweichungen vom Budget werden eingeordnet, Trends aufbereitet und Empfehlungen für die Geschäftsführungen formuliert.

Leistungsschwerpunkte.

  • Konzern-Berichtswesen. Einheitliche Kennzahlen-Definitionen, monatliche Konsolidierung, quartalsweise Strategie-Reports an die Geschäftsführungen und Gesellschafter.
  • Unternehmensplanung. Erstellung der Jahresplanung pro Tochtergesellschaft und der konsolidierten Gruppenplanung, rollierende Forecasts unterjährig.
  • Wirtschaftspläne und Budgets. Detailbudgets pro Geschäftsbereich, Abstimmung mit den Geschäftsführungen, formaler Beschluss durch die Holding.
  • Investitionsanalysen. Bewertung geplanter Investitionsvorhaben anhand wirtschaftlicher Kennzahlen, Priorisierung über die Gruppe hinweg, Empfehlung an die Holding-Geschäftsführung.
  • Analyse von Geschäftsentwicklungen. Aufbereitung struktureller Trends in den Tochtergesellschaften – Markterosion, Wachstumsfelder, Margenentwicklung, Personalauslastung.

Methodik.

Das Controlling arbeitet mit einem festen Monatsabschluss-Rhythmus: bis zum achten Arbeitstag des Folgemonats liegen die vorläufigen Zahlen jeder Tochtergesellschaft vor, bis zum fünfzehnten der konsolidierte Konzern-Report. Investitionsvorhaben werden in einem standardisierten Investment-Antrag mit definierten Pflichtfeldern (Investitionssumme, erwarteter Beitrag zum Geschäftsergebnis, Amortisationszeit, strategischer Bezug) eingereicht und nach einheitlichen Kriterien bewertet. Quartalsweise erfolgt die Vorstellung der Zahlen im Strategy Review mit den Geschäftsführungen.

Controlling, Reporting und Unternehmensplanung.

Berichtsempfänger und Berichtskreise.

Die Berichtsempfänger im Konzern sind klar abgegrenzt: Geschäftsführungen der Tochtergesellschaften erhalten den monatlichen Detailreport ihrer Gesellschaft. Die Holding-Geschäftsführung erhält den konsolidierten Konzern-Report mit segmentbezogenen Drill-Downs. Die Gesellschafter erhalten den Quartalsreport mit strategischer Einordnung und Jahreshochrechnung. Externe Berichtskreise – Hausbanken, Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung – erhalten formal abgestimmte Auszüge, die jeweils nur die benötigten Informationen enthalten. Diese gestaffelten Berichtskreise schützen vertrauliche Daten und stellen gleichzeitig sicher, dass jede Ebene die für ihre Entscheidungen erforderlichen Zahlen vorliegen hat.

Datenqualität und Validierung.

Belastbare Zahlen erfordern saubere Quelldaten. Das Konzern-Controlling stimmt monatlich die Datenflüsse aus den drei operativen Buchhaltungen ab, prüft Plausibilitäten und gleicht Auffälligkeiten direkt mit der jeweiligen Geschäftsführung. Zwischen Buchhaltung und Reporting liegt eine dokumentierte Abstimmungsroutine: Welche Buchungen werden wie zugeordnet, wie werden Sonderposten behandelt, welche Schwellen lösen eine Rückfrage aus. Damit ist gewährleistet, dass der konsolidierte Konzern-Report nicht aus Einzeldaten unterschiedlicher Qualität besteht, sondern aus einer einheitlich validierten Datenbasis.

Einbettung in die Unternehmensgruppe.

und beeinflussen das Finanz- und Liquiditätsmanagement direkt. Investitionsanträge werden mit der Beteiligungsverwaltung formal abgestimmt. Risiko-Kennzahlen fließen in das Berichtswesen der Compliance- und Governance-Funktion ein. Die operativen Zahlen stammen aus den Buchhaltungen der LED Elektro, der LED Industrie und der LED Service.

Häufige Fragen.

Bis wann liegt der konsolidierte Konzern-Report jeden Monat vor?

Bis zum fünfzehnten Arbeitstag des Folgemonats. Voraussetzung sind die vorläufigen Monatszahlen aller drei Tochtergesellschaften zum achten Arbeitstag.

Welche Kennzahlen umfasst das Konzern-Reporting?

Umsatz, Rohertrag, Personalstand, Auftragsbestand, Liquidität und Investitionsfortschritt – jeweils pro Tochtergesellschaft und konsolidiert für die Gruppe. Zusätzlich werden segmentbezogene Kennzahlen geführt, etwa Auslastung der Servicemannschaft oder Schaltschrank-Durchlauf.

Wie werden Investitionsvorhaben priorisiert?

Investitionsanträge werden in einem standardisierten Format eingereicht und anhand von Investitionssumme, erwartetem Ergebnisbeitrag, Amortisationszeit und strategischem Bezug bewertet. Die Priorisierung erfolgt über alle Tochtergesellschaften hinweg, nicht pro Gesellschaft isoliert.

Wer erstellt die Jahresplanung?

Die Geschäftsführung jeder Tochtergesellschaft erstellt einen Planungsentwurf für ihren Verantwortungsbereich. Das Konzern-Controlling fasst die Entwürfe zur Gruppenplanung zusammen, harmonisiert die Annahmen und legt das Ergebnis der Holding-Geschäftsführung zum Beschluss vor.

Werden externe Wirtschaftsprüfer eingebunden?

Jeder Jahresabschluss der Tochtergesellschaften und der Holding wird durch Steuerberatung und – sofern gesetzlich vorgeschrieben oder freiwillig beauftragt – durch Wirtschaftsprüfung begleitet. Das interne Controlling stellt die Zuarbeit sicher und nimmt die Ergebnisse in das Jahresreporting auf.